MPU Alkohol

Alkohol-MPU: Wenn Sie wegen Trunkenheit am Steuer zur MPU müssen

Wissen Sie, was mit dem Begriff „Kontrolliertes Trinken“ gemeint ist? Wenn nicht, dann sollten Sie jetzt besonders aufpassen. Denn wenn Sie wegen Trunkenheit am Steuer zur MPU müssen, dann müssen Sie diesen Begriff kennen. Und nicht nur das: Sie müssen wissen, wie Sie dem Psychologen bei der MPU entgegentreten müssen, um die MPU wegen Alkohol zu bestehen.

Der Laie kann unter „Kontrolliertes Trinken“ verstehen, dass man so viel trinkt, dass man eben nicht umfällt, sondern noch Herr seiner Sinne ist. Doch genau dieses Denken ist falsch, denn das ist NICHT gemeint.

Wegen Alkohol zur MPU: Das will der Psychologe wissen!

Verkehrspsychologen sprechen typischerweise vom Begriff „Kontrolliertes Trinken“. Richtig übersetzt bedeutet es:

  • Sehr selten Alkohol trinken
  • Wenn, dann sehr wenig Alkohol trinken
  • Und außerdem NICHT spontan, sondern geplant Alkohol trinken

Fakt ist: Wenn Sie wegen Trunkenheit am Steuer zur MPU müssen, dann werden Sie nur dann bestehen, wenn Sie dem Psychologen klar verdeutlichen, dass Sie entweder „kontrolliert trinken“, oder komplett abstinent sind, also gar keinen Alkohol mehr trinken.

Sie werden vom MPU-Prüfer auch nur dann ein positives Gutachten bekommen und Ihren Führerschein zurück erhalten, wenn Sie ihm glasklar belegen können, dass Ihr damaliges Fehlverhalten NICHT wieder auftritt.

Glasklar belegen bedeutet, Sie müssen „Kontrolliertes Trinken“ nachweisen können:

  1. Sie trinken nur so viel, dass Sie bei maximal 0,3 Promille (Blutalkohol-Konzentration) landen. Das bedeutet, dass bei Ihnen in keinster Weise alkoholtypisches, verzerrtes Verhalten auftreten kann
  2. Für Sie ist spontanes Trinken tabu. Wenn Sie Alkohol trinken, dann nur zu länger geplanten Anlässen, die Ihnen vorher bewusst sind
  3. Diese besonderen Anlässe treten nicht öfter als 10 Mal pro Jahr auf. Das ist deshalb wichtig, da es dadurch nicht zu einem schleichenden „Mehr-Werden“ kommen kann, durch das Sie in alte Verhaltensmuster zurückfallen könnten

An diesen Vorgaben können Sie erkennen, dass „Kontrolliertes Trinken“ schon beinahe einer kompletten Abstinenz gleich kommt. Aber noch einmal: Bei der MPU wegen Alkohol wird genau das von Ihnen erwartet.

Vorsicht: Bei Abstinenz gilt auch, dass kleinste Mengen von Alkohol absolut Tabu sind. Also auch alkoholische Pralinen, Soßen oder andere Lebensmittel fallen damit raus. Wenn Sie als Strategie wählen, dem MPU-Prüfer zu sagen, dass Sie abstinent leben, dann müssen Sie strenge Nachweise erbringen.

WICHTIG: Welche Nachweise das genau sind und wie Sie die MPU wegen Alkohol bestehen können, lesen Sie in meinem Gratis-Ratgeber (hier klicken!)

An dieser Stelle sei nur ein kurzer Überblick zu den Nachweisen beschrieben, die Sie bringen müssen, wenn Sie wegen Alkohol zur MPU müssen:

  • Sie müssen perfekte Leberwerte und Blutwerte vorweisen können. Denn klar ist: Wenn Ihre Leber- und Blutwerte zeigen, dass Sie nach wie vor Alkohol konsumieren, dann ist die Gefahr groß, dass Sie die MPU nicht bestehen
  • Sie müssen stichhaltig nachweisen und berichten können, dass Sie Ihren Alkoholkonsum im Griff haben und „kontrollieren“. Der Psychologe wird Ihnen hierzu zum Teil knifflige MPU-Fragen stellen, bei denen Sie sich nicht in Widersprüche verstricken dürfen
Wegen Alkohol zur MPU! Beachten Sie diese Tipps zur MPU Vorbereitung:

Wenn Sie wegen Alkohol zur MPU müssen, dann ist es wichtig ist, dass Sie frühzeitig anfangen, die nötigen Blutwerte und Leberwerte zu bekommen.

Warten Sie bitte nicht, bis Sie per Post den Bescheid bekommen, dass Ihre Sperrfrist abgelaufen ist.

Anmerkung: Wenn Sie wegen einer Trunkenheitsfahrt zur MPU müssen, dann wird zunächst eine sogenannte Sperrfrist verhängt. Während dieser Zeit sind Sie, wie der Name schon sagt, gesperrt. Erst nach Ablauf der Sperrfrist bekommen Sie per Post den Bescheid, dass Sie zur MPU können. In der Regel wird Ihnen dann eine Adresse genannt, bei der Sie die MPU absolvieren können.

Alkohol und MPU: Was müssen Sie nachweisen?

Je nachdem wie hoch Ihr Promillewert bei Ihrer Alkoholfahrt gewesen ist, müssen Sie nachweisen, dass Sie zwischen sechs bis sogar zu 12 Monaten komplett abstinent gelebt haben. Denn viele MPU-Psychologen verlangen dies heutzutage und nehmen das als Voraussetzung dafür, Ihnen den Führerschein zurück zu geben.

Da Sie zum MPU-Bestehen also eine ziemlich lange Zeit ohne Alkoholkonsum nachweisen müssen, sollten Sie frühzeitig damit anfangen.

Wichtige Informationen zu Ihren Leberwerten:

Anhand gezielter Leber-Messwerte kann ermittelt werden, wie Ihr Alkoholkonsum ausgeprägt ist. Insbesondere kann festgestellt werden, wann Sie zuletzt Alkohol getrunken haben. Gerade dies ist für das Bestehen Ihrer MPU sehr wichtig. Denn weichen Ihre Leberwerte von der Norm ab, so ist das für den MPU-Prüfer ein klares Indiz dafür, dass Sie im Umgang mit Alkohol eben nicht kontrolliert sind.
Eine Ausnahme besteht, wenn Sie durch von der Norm abweichende Leberwerte einen triftigen, medizinischen Grund angeben können. Dieser muss aber von einem Arzt bestätigt werden.
Tipp: Es gibt Gott sei Dank ein paar hervorragende Lebensmittel, die Ihre Blut- und Leberwerte positiv beeinflussen. Hierdurch können Sie Ihre Chance erheblich erhöhen, dass Sie die MPU wegen Alkohol bestehen.

Genau diese Lebensmittel beschreibe ich in meinem Gratis-Ratgeber.

Dieser wurde in den letzten Jahren von vielen Tausend Menschen in Deutschland gelesen, die allesamt zur MPU mussten. Das Ergebnis: Mit meinen Tipps zum MPU-Bestehen haben sie sich alle viel Geld gespart.

Kein Wunder. Denn schließlich ist mein Gratis-Ratgeber 100% kostenlos. Sie können ihn ganz einfach herunterladen und er ist in wenigen Sekunden bei Ihnen.

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